Aktuelles
Vom Dunkelcafé über Live-Musik bis zu kulinarischen Köstlichkeiten ist alles dabei!

Die Paulinenpflege Winnenden feiert am 27. Juni mit einem Erlebnispark für Groß und Klein und einigen Überraschungen das Jahresfest 2010

Auch in diesem Jahr gibt es auf dem BBW-Gelände in Winnenden-Schelmenholz wieder vieles zu erleben und zu genießen, wenn am 27. Juni die Paulinenpflege Winnenden ihr Jahresfest veranstaltet. Die Vorfreude ist groß, nicht nur unter den Mitarbeitern der Paulinenpflege, sondern auch bei den Kindern, Jugendlichen und erwachsenen Menschen mit Behinderungen, die in der diakonischen Einrichtung betreut werden. Los geht’s um 10.00 Uhr mit einem Festgottesdienst in der BBW-Sporthalle wie in den letzten Jahren gemeinsam mit den Kirchengemeinden in Winnenden.

Daran schließt sich ab 11.00 Uhr ein buntes Programm für jedermann, sowie ein Erlebnispark für Groß und Klein auf dem Gelände des Berufsbildungswerks in Winnenden-Schelmenholz an. Die Mitmach-Angebote lassen keine Wünsche offen – vom Riesen-Bungee-Trampolin bis zur Spielstraße ist alles dabei, was Familien für ein ereignisreiches Wochenende brauchen. Neu ist ein Dunkelcafe, in dem die Lebenswelt von taubblinden Menschen erahnt werden kann. Als weitere Überraschung gibt es zusätzlich ein arabisches Dorf mit echten Kamelen. Zudem kann im Zelt bei fetziger Live-Musik oder beim Cajon-Workshop mitgegroovt werden.

Natürlich sind auch wieder die Türen der Werkstätten im Berufsbildungswerk, in dem über 400 hör- und sprachbehinderte Jugendliche aus ganz Deutschland ausgebildet werden, geöffnet. Bei Führungen kann hinter die Kulissen der Ausbildung geblickt und bei einer Gebärden-Performance die Kultur der Gehörlosen kennen gelernt werden. Ganz neu sind Kinder-Führungen, bei denen die Kleinen Berufe erkunden können. Die Fest-Besucher kommen nicht mit leeren Händen aus den Werkstätten heraus – hier gibt es nämlich von selbst hergestellten Holzprodukten über Jungpflanzen aus der eigenen Gärtnerei bis hin zu individuell gestalteten Notizblöcken einiges zu erwerben. Auch die Backnanger Werkstätten der Paulinenpflege sind mit ihren Produkten aus der Korbmacherei und der Textilabteilung vertreten.

Kinder können sich auf den Hüpf- und Kletterburgen, sowie im PP-Zügle austoben. Jede Menge zu gewinnen gibt es beim Luftballonwettbewerb. Ein exklusiver Mini-Baggerführerschein kann sofort erworben werden. Für tierische Attraktionen sorgt wie gewohnt der Paulinenhof-Streichelzoo, außerdem gibt es dort Infos zum Bioland-Betrieb der Paulinenpflege. Erholen können sich die Gäste im Schatten der Bäume mit einem alkoholfreien exotischen Cocktail, der bei jedem Wetter für Urlaubsstimmung sorgt.

Auch sonst ist für die Stärkung und das leibliche Wohl bestens gesorgt – das PP-Verpflegungsteam hat von den unverwechselbaren schwäbischen Maultaschen über pikanten Gyros bis hin zum praktischen Würstchen im Wecken wieder alles im Angebot.

Somit bleiben keine Wünsche offen – das Jahresfest der Paulinenpflege wird ein Fest für alle Sinne und lädt zum Genießen ein.

Altenpflege-Ausbildung für hör- und sprachbehinderte Jugendliche - ein Bericht aus der "Stuttgarter Zeitung"

Jugendliche mit einer Hör- und Sprachbehinderung haben es schwer, eine Lehrstelle zu finden – ganz besonders in sozialen Berufen. „Keine Krankenpflegeschule nimmt hörgeschädigte Schüler auf. Argumentiertwird damit, dass in diesem Beruf Tätige „alle Sinne haben müssen“, sagt Gudrun Ade. Als Lehrerin im Berufsbildungswerk der PaulinenpflegeWinnenden hat sie mit Hör- und Sprachbehinderten zu tun und ihre Erfahrungen in der Praxis sehen anders aus: „Gerade Gehörlose können zum Beispiel toll in Gesichtern lesen und sie haben oft besonders viel Einfühlungsvermögen.“

Den ausführlichen Bericht der "Stuttgarter Zeitung" vom 21.05.10 über diesen ganz besonderen Ausbilungszweig im Berufsbildungswerk der Paulinenpflege Winnenden können Sie hier als pdf-Datei downloaden!

Vergangenheitsforschung

In den letzten Monaten wurden zahlreiche Fälle von Misshandlungen an Kindern und Jugendlichen in Heimschulen und Internaten in den 50-er bis 70-er Jahren bekannt. In der Paulinenpflege sind solche Vorfälle heute weder bekannt noch aktenkundig.

Da auch in der Paulinenpflege damals Kinder und Jugendliche untergebracht waren, wäre es im Prinzip möglich, dass es Derartiges auch bei uns gegeben haben könnte. Wir hoffen sehr, dass alle früheren Mitarbeiter/innen der Paulinenpflege verantwortungsvoll mit den ihnen anvertrauten Kindern und Jugendlichen umgegangen sind. Es ist aber nicht auszuschließen, dass die heutigen Mitarbeiter/innen sowie die heutige Leitung der Paulinenpflege nicht über alles informiert sind, was sich vor Jahrzehnten in unseren Einrichtungen ereignet hat.

Sollte es derartige Vorkommnisse auch bei uns gegeben haben, wäre es uns sehr wichtig, dies zu erfahren!

Wir bitten daher alle, die in den 50er bis 70er Jahren in der Paulinenpflege lebten und etwas über Misshandlungen oder sexuellen Missbrauch mitbekommen oder erfahren haben, sich bei uns zu melden. Mitteilungen werden, wenn gewünscht, auch anonym entgegengenommen.

Kontaktmöglichkeiten:

Telefon: 07195 695 7777
Mo – Do 8.30 – 12.00 und 13.30 – 17.00
Fr 8.30 – 12.00
Eingeschränkte Erreichbarkeit während der Schulferien

Fax; 07195 695 1124

E-mail: nachgefragt@paulinenpflege.de

Per Post: Paulinenpflege Winnenden
Vergangenheitsforschung/Archiv
Ringstr. 106
71364 Winnenden

Werkstufe heißt jetzt Berufsschulstufe

Mit Beginn des Schuljahres 2009/2010 trat in Baden-Württemberg ein neuer Bildungsplan G (für die Sonderschulen für Geistigbehinderte) in Kraft. Wesentliche Neuerung ist ein verändertes Verständnis von Behinderung im Sinne eines wechselseitigen Zusammenspiels zwischen Beeinträchtigung von Körperfunktionen und gesellschaftlich bedingten Hindernissen, das letztlich die individuelle Behinderung einer Person ausmacht. Die Teilhabe am „normalen“ beruflichen sozialen Leben soll so groß wie möglich sein, deshalb wurde der Bildungsplan deutlicher an das Regelschulsystem angelehnt.

Ein Bestandteil des neuen Bildungsplans ist die Namensänderung der Bildungszüge. Was seither Unterstufe, Mittelstufe, Oberstufe und Werkstufe war, heißt nun Grundstufe, Hauptstufe und Berufsschulstufe. Auf dem Foto präsentieren Schülervertreter/innen in Begleitung der Abteilungsleiterin Eva Rustemeier stolz ihr neues „Firmenschild".

Berufsinformationstag 2010 am 16.11.2010 im Berufsbildungswerk

Auch in diesem Jahr findet ein Berufsinformationstag für hörgeschädigte und sprachbehinderte Jugendliche im Berufsbildungswerk der Paulinenpflege Winnenden statt. Am 16.11.2010 erfahren Sie mehr zur Berufsausbildung in unserem BBW und den beruflichen Schulen in Winnenden-Schelmenholz.

Beim Berufsinformationstag warten in den einzelnen Werkstätten viele Informationen und Anregungen auf Sie. Informieren Sie sich direkt vor Ort, u. a. über die Ausbildung unserer neuen Berufe Altenpfleger/ Altenpflegerin und Autofachwerker, ebenso über das Wohnen im BBW und die Begleitung von betrieblichen Ausbildungsverhältnissen.

Eine allgemeine Vorstellung des BBWs erhalten Sie zuvor um 10:00 Uhr im Martinsaal des BBWs.


Darüber hinaus haben Sie die Möglichkeit, im Unterricht unserer Berufsschule zu hospitieren. Dort können Sie zudem einen Einblick in unser neues digitales und berufsorientiertes Fachgebärdenlexikon erhalten.

Spatenstich für das neue Schulgebäude der Paulinenpflege

„Graben sie bitte nicht so tief“, ermahnte Hauptgeschäftsführer Thomas Weinmann scherzhaft alle diejenigen, die mit einem Spaten in der Hand auf der Wiese unterhalb des Berufsbildungswerkes der Paulinenpflege bereit standen. Denn: „Unter dieser Wiese laufen die Fernwärmeleitungen durch“. Tatsächlich aber ist der Standort für die geplante Heimsonderschule an der Forststraße unterhalb des Internates des Berufsbildungswerkes optimal gewählt. In diesem Neubau werden die jetzt noch getrennten Schulabteilungen der Paulinenpflege in einem Areal vereinigt werden. Mit dem Spatenstich am Donnerstagvormittag startet offiziell der Bau des neuen Schulhauses. In eineinhalb Jahren soll das Gebäude mit Schulräumen und Werkstätten mit ingesamt 5000 Quadratmetern Nutzfläche vollendet sein.

Vor allem Jugendliche mit eingeschränktem Hör- und Sprachvermögen besuchen die Schulen der Paulinenpflege. Die Schulabteilungen der Paulinenpflege liegen bis jetzt auseinander gerissen einerseits im Stadtbereich Ringstraße sowie andererseits auf dem Gelände am Schelmenholz. Das Schulgebäude für das „Berufsvorbereitende Jahr“ (BVJ) nahe der Ringstraße entspricht von seiner Bausubstanz weder den Anforderungen für den Schulbetrieb noch den feuerpolizeilichen Vorschriften. Die Berufsfachschule (BFS) am Schelmenholz wiederum ist teilweise sogar im „Containerdorf“ untergebracht. In den „Container-Schulräumen“ gäbe es, so Thomas Weinmann, „alles, was für ein Provisorium typisch ist, nämlich eine schlechte Belüftung, eine schlechte Akustik und eine schlechte Heizung“.

Mit einem Architektenwettbewerb wurden Ideen für ein neues, gemeinsames Schulgebäude gesucht. Das Entscheidungsgremium wählte aus den 24 anonym eingereichten Entwürfen einstimmig den Plan des Architekturbüros Marohn. „Wir haben die Topographie ausgenutzt“, so Architekt Gustav Marohn in seiner Ansprache vor dem Spatenstich, „mit dem Rückbau der Forststraße wird eine fußgängerfreundliche Fläche zwischen dem neuen Schulgebäude und der Mensa entstehen. Die Zufahrt zu den Werkstätten auf der anderen Seite des Gebäudes wird vom neuen Kreisverkehr aus erfolgen.“ Oberbürgermeister Bernhard Fritz versprach, dass bis zur Fertigstellung des Gebäudes im September 2011 auch die neue Straßen vollendet sein werde.

Etwa 21.000 Kubikmeter umbauter Raum wird das neue Gebäude umfassen. Von der Bausumme in Höhe von 10,8 Millionen Euro wird das Kultusministerium etwa 3,8 Millionen übernehmen. Dazu Thomas Weinmann: „7 Millionen muss die Paulinenpflege selbst aufbringen, und dafür sind wir natürlich auch auf Spenden angewiesen.“ Dieses Geld sei sehr sinnvoll verwendet, betonte die Direktorin der Heimsonderschule Beate Löffler. Das geplante Schulhaus sei ein „zukunftsorientiertes Gebäude“. Sehr erfreulich sei vor allem, so die Direktorin, „dass die Paulinenpflege in Bildung investiert.“

Viele neue Herausforderungen bei der Berufsausbildung gemeistert
Paulinenpflege bildete mit der SWN zwei stark schwerhörige Kauffrauen aus

Eine fundierte Berufsausbildung für hör- und sprachbehinderte Jugendliche ist in der Paulinenpflege Winnenden seit über 180 Jahren eine Selbstverständlichkeit. Neben dem breiten Ausbildungsspektrum, das das Berufsbildungswerk in den Werkstätten im Schelmenholz bietet, versucht die Paulinenpflege immer wieder, neue Wege bei der Berufsausbildung zu beschreiten. Dies ist in den vergangenen drei Jahren beispielsweise gemeinsam mit der SWN Kreissparkasse Waiblingen gelungen.

Dort wurden Carolin Gorenflo und Sabina Mujagic als Kauffrauen für Bürokommunikation ausgebildet. Sie waren zwei von vier Absolventinnen der Kaufmännischen Fachhochschule des Hör- und Sprachheilzentrums Neckargmünd, die bei einem anspruchsvollen Auswahlverfahren für die zwei Ausbildungsplätze bei der SWN überzeugten. Während der Ausbildungszeit sorgte die Abteilung BIBS (Berufliche Integration in Betrieb und Schule) der Paulinenpflege für die sozialpädagogische Unterstützung der beiden Azubis - sowohl bei der Kreissparkasse als auch in der Kaufmännischen Berufsschule Waiblingen.

Zunächst wurde den Mitarbeitern der Kreissparkasse von BIBS eine Info-Veranstaltung über Hörschädigung angeboten. 30 Sparkässler wurden darüber informiert, was die Kommunikation und das Miteinander zwischen Hörenden und Schwerhörigen erleichtert. „Wir haben die Mitarbeiter der SWN beraten, wie sie mit den beiden Azubis am besten kommunizieren können - beispielsweise besser per E-Mail statt mit Telefonaten. Zusätzlich haben wir einen Telefonverstärker für Sabina organisiert. Besonders spannend ist immer die Selbsterfahrung, wenn Hörende feststellen, wie es sich anhört, wenn man hörgeschädigt ist“, erzählt Britta Raspe, die als BIBS-Mitarbeiterin die beiden jungen Frauen bei ihrer Ausbildung betreut hat.

Schnell stellte sich nach dem Ausbildungsstart heraus, dass Carolin und Sabina außerordentlich ehrgeizig und motiviert waren. Dazu Britta Raspe: „Die beiden erbrachten überdurchschnittliche Leistungen. So haben sie Inhalte, die sie aufgrund der Hörbehinderung während des Berufsschulunterrichts nicht verstanden haben, freiwillig nachgearbeitet. Und das war oft nicht wenig!“ Auch Rückschläge, die es aufgrund der Hörbehinderung immer wieder gab, haben die zwei Azubis sehr gut gemeistert. Auch hier war Britta Raspe von der Paulinenpflege die richtige Ansprechpartnerin: „Trotz ihrer Motivation kamen die beiden immer wieder an ihre kommunikativen Grenzen. Gemeinsam haben wir dann versucht, die Schwierigkeiten zu bestehen. Immer mit dem Ziel, sie entweder zu überwinden oder – wo das nicht möglich war – auszuhalten.“

Dass dies gut geklappt hat, zeigen die Prüfungsergebnisse: Nach einer intensiven Vorbereitung, bei der die Paulinenpflege die Rahmenbedingungen für die Prüfung abgeklärt und auch einen Gebärdensprachdolmetscher organisiert hatte, meisterten Sabina und Carolin auch den theoretischen Teil sehr gut. Lob kommt daher auch von der Kreissparkasse. Anke Scholz, die die Ausbildung der beiden Azubis koordiniert hat, möchte die Erfahrung trotz Mehraufwand mit Carolin und Sabina nicht missen: „Ich bin beeindruckt, dass die zwei trotz ihrer Hörbehinderung so gut waren. Außerdem habe ich vieles über Menschen mit Hörschädigung gelernt. Dies hätte ich ohne die beiden in dieser Form nie erfahren dürfen."

Die Bandbreite an Einsatzmöglichkeiten für Hörgeschädigte in einem kommunikationsintensiven Dienstleistungsbetrieb wie der SWN ist naturgemäß relativ schmal. Daher ist die schönste Bestätigung für die zwei ehemaligen Azubis ein Anstellungsvertrag bei der Kreissparkasse Waiblingen – hier sind Carolin und Sabina seit ein paar Wochen in der Abteilung „Zentrale Marktfolge" beschäftigt.

Paulinenpflege eröffnet erstes Berufskolleg für Gebärdensprache

Ziel sind Fachhochschulreife und Einblick ins Sozialsystem • Start im Herbst 2009

Die Paulinenpflege, die seit fast zwei Jahrhunderten in der Behindertenhilfe mit Schwerpunkt Hörschädigung tätig ist, bietet mit einem Berufskolleg Gebärdensprache ab Herbst 2009 erstmals ein schulisches Angebot für Nichtbehinderte an. Es richtet sich vor allem an Schüler/innen, die die Fachhochschulreife erwerben und später im Sozialbereich oder sogar speziell in der Betreuung oder Bildung Hörgeschädigter tätig sein wollen. „Wir wollen jungen Menschen neue berufliche Chancen eröffnen und gleichzeitig einen Beitrag gegen einen künftigen Fachkräftemangel im Sozialbereich leisten. Beispielsweise wird noch eine große Zahl von Gebärdensprachdolmetschern benötigt“, erklärt Dr. Thomas Weinmann, Hauptgeschäftsführer der evangelischen Einrichtung, das neue Bildungsangebot.

Neben den allgemeinbildenden Fächern wie Deutsch, Mathematik, Englisch, Religion und Geschichte, werden Fächer unterrichtet, die sich speziell mit der Lebenswelt, Lebensart und Sprache der Hörgeschädigten beschäftigen, z.B. das Fach Kommunikationsformen von Hörgeschädigten. Außerdem erhalten die Schüler/innen Einblicke in die Geschichte der Gehörlosenkultur- und -bildung und erlernen neben der Gebärdensprache beispielsweise auch die neue Kommunikationsform des Schriftdolmetschens am Laptop mit Stenotastatur.

Aufgenommen werden können Schülerinnen und Schüler mit dem Abschlusszeugnis einer Realschule, Abschlusszeugnis der 10. Klasse einer Hauptschule (Werkrealschule), dem Zeugnis der Fachschulreife einer Berufsfachschule oder mit dem Versetzungszeugnis in die Klasse 10 eines Gymnasiums. Der Schwerpunkt des Berufskollegs Gebärdensprache liegt im sprachlichen Bereich. Wichtig sind deshalb gute Kenntnisse im Fach Deutsch und möglichst eine sprachliche Begabung.

Neben der Schule ist die Teilnahme an Praktika in verschiedenen sozialen Einrichtungen Bestandteil der Ausbildung. Zusätzlich besteht vor Ort die Möglichkeit, direkt mit hörgeschädigten Jugendlichen und Erwachsenen in Kontakt zu kommen, beispielsweise im Berufsbildungswerk Winnenden.

Nach Abschluss des zweijährigen Berufskolleg können die Teilnehmer ein beliebiges Studium an jeder Fachhochschule aufnehmen. Durch die Vorkenntnisse in Gebärdensprache besteht auch die Möglichkeit, sich zum Gebärdendolmetscher ausbilden zu lassen.

ACHTUNG neuer Termin: Die Info-Veranstaltung zum Berufskolleg Gebärdensprache findet jetzt am Sa, 28.03.09, 11 Uhr im Martinsaal im Berufsbildungswerk der Paulinenpflege Winnenden, Forststr. 4 in Winnenden-Schelmenholz statt.


Weitere Infos gibt es unter www.bk-gebaerdensprache.de .

Spiel, Spaß und Spannung beim Jahresfest 2008 der Paulinenpflege Winnenden

Das Jahresfest 2008 der Paulinenpflege Winnenden war wieder ein gelungenen Fest für die ganze Familie. Dies war nicht nur dem Sommerwetter zu verdanken, das Kind und Kegel auf die Spielwiese des BBW trieb. Bei Spiel, Spass und Spannung konnten die Besucher auf dem ganzen Gelände des Berufsbildungswerkes kurzweilig den Sonntagnachmittag verbringen.

Ob mit dem Bungee-Trampolin hoch hinaus, im Beduinenzelt auf dicken Teppichen ausruhen, das Fell der Tiere im Streichelzoo des Paulinenhofes fühlen, in der Schminkecke zur Katze werden, auf der Spielstraße Punkte sammeln oder natürlich das leckere Essen vom Salat bis zum Hamburger genießen – es war für jeden etwas geboten. Ein Höhepunkt war das Dunkelcafé, in dem mancher Besucher das Blindsein erfahren konnte. In völliger Dunkelheit ordert man Kaffee und Kuchen, bestellt und bezahlt. Ist das meine Tasse oder die meines Nachbarn? Sind das ein oder zwei Euro? Und plötzlich wird Essen und Trinken zum ziemlich intensiven Sinneserlebnis!

Die Werkstätten des Berufsbildungswerkes wurden von vielen ehemaligen Azubis besucht. Ob nun die Schreiner oder die Metaller, die Schneiderinnen oder die Mediengestalter, um nur vier aus dem großen Spektrum des BBW zu nennen, das Interesse an den Werkstätten der Paulinenpflege ist sehr groß. Die Ausbildung von über 330 gehörlosen oder schwerhörigen Auszubildenden erfordert ein breitgefächertes Bildungsangebot. Die wohnortnahe Rehabilitation ist eine neue Form, die von der Paulinenpflege angeboten wird. Hier werden Auszubildende sowie Ausbilder in der freien Wirtschaft wohnortnah und dezentral über die Lehrzeit betreut und begleitet.

Als Startpunkt sagte Pfarrer Thomas Weinmann die Gäste in der Schlosskirche in Winnenden: „Schön, Sie wieder in unserer Mitte begrüßen zu dürfen. Wir feiern dieses Fest nunmehr seit 184 Jahren. Ihr zahlreiches Erscheinen ermuntert uns jedes Jahr aufs Neue, eine abwechslungsreiche Veranstaltung zu organisieren.“. Eindrucksvoll gestalteten die Kinder des Jugendhilfeverbundes der Paulinenpflege mit Musicaleinlagen und einem eindrucksvollen Zenturio in Kapernaum zu Lukas 7. Das Fürbittengebet wurde in Gebärdensprache von gehörlosen Auszubildenden des Berufsbildungswerkes vorgetragen

Fachtagung für Rehafachkräfte der Agenturen für Arbeit - 70 Teilnehmer aus ganz Süddeutschland

Vorträge stehen ab sofort zum Download bereit!

Rund 70 Teilnehmer aus Arbeitsagenturen in Süddeutschland waren am 23. März der Einladung der BBW-Leitung zu einer Fortbildungsveranstaltung für Rehafachleute gefolgt. Thema der Tagung im BBW war „Menschen mit Kommunikationsbehinderung und ihre berufliche Rehabilitation“. Nach einer Vorstellung der Paulinenpflege und des Berufsbildungswerks wurde dargestellt, bei welchen Kommunikatiuonsbehinderungen das BBW betroffenen Jugendlichen berufliche Perspektiven vermitteln kann.

Traditionell ist das BBW auf Menschen mit Hörbehinderungen augerichtet, die Berufsschule für Hörgeschädigte existiert seit über 80 Jahren. Aktuell geht es bei dem Personenkreis nicht mehr nur um die Folgen der Hörbehinderungen, oft sind soziale Probleme in den Herkunftsfamilien vorhanden, die das Lernen beeinträchtigen. Hier wurden „Verwahrlosung“, aber auch Überbehütung genannt. Auch zusätzliche Behinderungen spielen vermehrt eine Rolle und mangelnde Erfahrung, sich in größeren Sozialräumen zurechtzufinden.

Etwa seit 20 Jahren werden Menschen mit Sprachbehinderung im BBW gefördert. Ausdrucksfomen sind Stottern oder Poltern, Lispeln oder Dysgrammatismus: „Ich Milch hole“ oder „ich bin gegangt“ sind Beispiele dafür. Bei der zentral auditiven Verarbeitungs- und Wahrnehmungsstörung (ZAVW) kommt oft eine erhebliche Beeinträchtigung der Merkfähigkeit hinzu.

Neu ist die Möglichkeit, auch Autisten oder genauer, Menschen mit Autismus-Spektrum-Syndrom, ein Angebot machen zu können. Diese Behinderung tritt in sehr verschiedenartigen Varianten auf. Laienhaft beschrieben würde man von einem „In-sich-gekehrt-sein“ sprechen, von Störungen der motorischen Koordination und im Zusammenspiel der Bewegungen, oft von erheblichen Mängeln in der sozialen Interaktion begleitet. Hier werden im BBW erste Versuche gemacht.

Vorgestellt wurde auch die Möglichkeit für Jugendliche, sich in Firmen mit ambulanter Hilfe des BBW ausbilden zu lassen. BIPS und KOOP nennen sich diese Angebote. Auch die Integrationsberatung stellte sich vor.

Von den Teilnehmern wurde großes Interesse gezeigt und die fachlich hochwertigen Beiträge gelobt. So wurden mit den einzelnen Rehafachleuten gute Kontakte geknüpft. Insgesamt ist die Zusammenarbeit mit der Agentur für Arbeit derzeit schwierig, weil die Paulinenpflege mit den angebotenen Kostensätzen nicht zufrieden ist.

Download Fachvorträge - klicken Sie hier:

Berufsbildungswerk der Paulinenpflege Winnenden: Rainer Hilt, Geschäftsführer Ausbildung, Paulinenpflege Winnenden

Hörschädigung im Überblick: Beate Löffler, Direktorin Heimnsonderschule Paulinenpflege Winnenden

Sprachbehinderungen im Überblick, Kerstin Friedrich, Sprachbehindertenpädagogin und Sprachbehindertenbeauftragte der Paulinenpflege

Autismus-Spektrums-Störungen: Hans Heitmann, Geschäftsführer Internate und Autismusbeauftragter der Paulinenpflege Winnenden

Berufliche Integration in Betrieb und Schule (BIBS): Matthias Dettenberg, Leiter Wohnortnahe Reha und Kooperationsausbildung der Paulinenpflege

Wo sind die Burggespenster?

Hörgeschädigte Schüler aus dem BVJ der Paulinenpflege Winnenden renovieren Burg Reichenberg bei Oppenweiler

„Gibt es dort Gespenster?“, „Dürfen wir auch den Kerker sehen?“ oder „Wo sind denn die Ritterrüstungen?“ mit diesen und anderen Fragen wurde Otto Haffner, Technischer Lehrer im Berufsvorbereitungsjahr (BVJ) der Paulinenpflege Winnenden tagelang gelöchert. Grund dafür war ein Praxiseinsatz der hör- und sprachbehinderten Schüler auf einer echten Burg, der Burg Reichenberg bei Oppenweiler.

Nachdem die Paulinenpflege Anfang letzten Jahres das Wohnheim für Menschen mit Behinderungen auf der Burg von der Evangelischen Gesellschaft Stuttgart übernommen hat, wurde an einigen Stellen der Burg Reichenberg Renovierungsbedarf festgestellt. Somit lag es nahe, auch die BVJ-Schüler für Arbeiten in den Burggemäuern anzufragen. Für Otto Haffner und seine Klasse ein höchst willkommener Praxiseinsatz, denn schließlich werden die BVJ-Schüler nicht nur im Theorieunterricht, sondern auch draußen an „echten Einsatzorten“ auf die Ausbildung zum Maler vorbereitet.

Oben auf der Burg Reichenberg angekommen, gab es kein Halten mehr. Die hör- und sprachbehinderten Jugendlichen waren sofort Feuer und Flamme, schließlich renoviert man nicht jeden Tag eine Burg. Otto Haffner erinnert sich: „Die Schüler sind vom ersten Moment an über sich hinausgewachsen, sie waren unermüdlich im Einsatz und haben sehr gut gearbeitet. Es war eine richtige Freude, den Arbeitseifer zu verfolgen!“ Innerhalb einer knappen Woche wurden auf der Burg zwei große Flure und das Treppenhaus frisch gestrichen.

Dabei kam es immer wieder zu Begegnungen mit den Bewohnern der Burg – die Menschen mit Behinderungen aus dem Wohnheim haben sich über den „Besuch“ sehr gefreut und sich nicht nur für die Malerarbeiten, sondern auch für die Jugendlichen selbst interessiert. „Trotz des Altersunterschieds gab es weder von Seiten der Bewohner noch von Seiten der Schüler Berührungsängste. Vom ersten Tag an waren unsere Jugendlichen in das Burgleben integriert und gehörten einfach dazu. So konnten sie die Heimat der Burgleute ganz intensiv kennen lernen“, erzählt Otto Haffner noch immer begeistert. Auch vom Burg-Team selbst gab es am Ende der Renovierungstage höchstes Lob – Wolfgang Schneider, Mitarbeiter im Wohnheim auf der Burg Reichenberg, freut sich: „Der Einsatz der BVJ-Jugendlichen war eine große Bereicherung für uns. Sowohl menschlich als auch fachlich war das Projekt ein großer Erfolg. Die Schüler haben wirklich sehr professionell gearbeitet – eben wie richtige Handwerker! Sie werden uns fehlen!“

Somit fiel der Abschied am Ende des Projekts doch ziemlich schwer, aber Schülern wie Burg-Bewohnern bleibt vieles, was ihnen keiner mehr nehmen kann: Interessante Begegnungen, ein neues Selbstbewusstsein und das Gefühl, etwas Sinnvolles getan zu haben. BVJ-Abteilungsleiter Christoph Beutter ist sich sicher, dass dies keine einmalige Aktion bleibt: „Berufsvorbereitung bedeutet auch lernen und arbeiten in der realen Berufswelt. Deshalb nehmen wir im Rahmen unserer Möglichkeiten gerne auch Aufgaben wahr, die über den schulischen Alltag hinausgehen. Denn ein Lob und ein Dankeschön der Auftraggeber für ein gelungenes Arbeitsergebnis verschafft unseren Jugendlichen oft mehr Vertrauen in ihre Leistungsfähigkeit als die reine Notengebung zu geben vermag.“

Wenn die Schüler zukünftig auf der B14 an der Burg Reichenberg vorbeifahren, werden sie immer daran denken, dass dort ab sofort auch ein Teil ihrer Leistung zu sehen ist und dass es keine Burggespenster gibt, zumindest nicht während der üblichen Arbeitszeiten.

Gemeinsam stark für andere

Berufsbildungswerk Winnenden und Murrelektronik Oppenweiler bauen Hilfsgerät für Korbmacherei der Backnanger Werkstätten

Zwei Elektrotechnik-Azubis aus unterschiedlichen Firmen, mit verschiedener Herkunft, aber einem Ziel, haben sich zusammengetan, um Menschen mit Behinderungen aus den „Backnanger Werkstätten“ zu helfen: Fabian Werner von der Murrelektronik GmbH Oppenweiler und Paul Kopp aus dem Berufsbildungswerk der Paulinenpflege Winnenden e.V. haben ein Gerät entwickelt, das den Menschen mit Behinderungen in der Korbmacherei der Backnanger Werkstätten die Arbeit erleichtern soll. Es handelt sich hierbei um einen elektronischen Weiden-Messer, der innerhalb einer Sekunde die Stärke des Korb-Rohmaterials feststellt.

Diese Messung ist in der Korbmacherei sehr wichtig, damit alle Weiden eines Korbes den selben Durchmesser haben, ansonsten wird der Korb krumm. Bisher haben diese genaue Auswahl leistungsstarke Beschäftigte der Backnanger Werkstätten mit mechanischen Mess-Schiebern übernommen. Dadurch hatten diese aber weniger Zeit zum Körbeflechten und so kam BKW-Vorrichtungsbauer Hans Koch auf die Idee, ein elektronisches Gerät entwickeln zu lassen, an dem auch stärker behinderte Menschen Korbweiden messen und sortieren können.

Da die Backnanger Werkstätten auch in der Vergangenheit schon mit der Ausbildung Elektrotechnik des Berufsbildungswerks Winnenden und der Murrelektronik Oppenweiler zusammengearbeitet hatten, waren die Ansprechpartner für dieses Projekt schnell klar. Hans Koch hat die Idee weitergegeben und die Ausbilder Martin Klein in Winnenden und Hans-Joachim Schön in Oppenweiler ihre Azubis beauftragt: Während Fabian Werner die Elektronik des Geräts aufgebaut und die Testläufe durchgeführt hat, war der gehörlose Paul Kopp für den Bau der Vorrichtung zuständig. Die Zusammenarbeit hat sehr gut geklappt, bei der Vorführung in der Korbmacherei sind Mitarbeiter wie Beschäftigte der Korbmacherei begeistert. Kleine Details müssen noch verändert werden, dann misst ein Laser-Sensor millimeter-genau, zu welcher Kategorie das jeweilige Weidenstück gehört und in welche Kiste für welchen Korb die Weide gelegt werden muss.

Korbmacher-Meister Matthias Bachmann freut sich: „Durch das neue Gerät kann die Arbeit innerhalb der Korbmacherei noch effektiver verteilt werden. Das hilft mir und meinen Beschäftigten enorm weiter! Die Azubis und ihre Ausbildungsmeister haben ganze Arbeit geleistet!“

Neben der Arbeitserleichterung für die Korbmacherei hat das Projekt noch mehr Positives hervorgebracht – so hat der BBW-Azubi Paul Kopp seine „Kollegen“ aus den Backnanger Werkstätten und somit auch einen anderen Geschäftsbereich der Paulinenpflege Winnenden kennen gelernt, ebenso interessant war der Einblick für den Murrelektronik-Azubi Fabian Werner in die Arbeit von und mit Menschen mit Behinderungen: „Ohne dieses Projekt hätte ich die Backnanger Werkstätten und das BBW weiterhin nur von außen gesehen. Jetzt kenne ich einige der Menschen und weiß, was sie trotz ihrer Handicaps alles leisten. Die Zusammenarbeit hat richtig Spaß gemacht!“

Und damit ist das Projekt noch nicht beendet, bei der Vorführung des Korbweiden-Messgeräts wurde vereinbart, dass noch Info-Besuche zwischen Berufsbildungswerk, Backnanger Werkstätten und der Murrelektronik stattfinden sollen. Schließlich sind alle neugierig und interessiert, wie und was die anderen arbeiten.

Weltweit und ganz neu: Fachgebärdenlexikon ab sofort im Internet

Das Fachgebärdenlexikon der berufsbezogenen Fachgebärden ist ab Juni 2007 für jeden frei zugänglich. Im Rahmen zeitgleicher Eröffnungsfeierlichkeiten in Husum, Leipzig, München, Neuwied, Nürnberg und Winnenden wurde das Fachgebärdenlexikon ins Internet gestellt und kann unter dieser Adresse angeklickt werden:

www.fachgebaerdenlexikon.de

Bisher wurden etwa 600 berufsspezifische Fachbegriffe gesammelt, definiert, mit entsprechendem Bildmaterial ergänzt und mit Videosequenzen zu den einzelnen Begriffen und Definitionen in Deutscher Gebärdensprache versehen. Bis zum kommenden Jahr sollen in diesem virtuellen Lexikon, das für jedermann frei zugänglich ist, ca. 1800 Begriffe und Definitionen in Deutscher Gebärdensprache (DGS) und Deutscher Lautsprache enthalten sein!

In der Qualitätsgemeinschaft der Berufsbildungswerke für Menschen mit Hör- und Sprachschädigungen sind die sechs deutschen Spezialeinrichtungen für die Berufsausbildung und Berufsvorbereitung von Menschen mit Hörschädigungen organisiert. Hier haben Fachleute mit ihren hörgeschädigten Auszubildenden und der Einbeziehung von kompetenten und erfahrenen gehörlosen Referenten eine umfangreiche Sammlung von speziellen Fachgebärden für die Berufsfelder Maler, Zahntechnik, Orthopädieschuhmacher, Metall, Raumausstatter und Bauzeichner erarbeitet. Im Fachgebärdenlexikon geben die Berufsbildungswerke für Menschen mit Hör- und Sprachschädigungen einen Einblick in ihr spezielles „know – how“ und stellen ihre besondere Fachkompetenz kostenlos zur Verfügung.

Von der Paulinenpflege Winnenden e.V. waren folgende Fachleute am Fachgebärdenlexikon beteiligt.

Inhaltliche Verantwortung und Redaktion:
Burkhard Lohmann (gehörlos)

Gebärdensprachdozentin:
Gabi Braig (gehörlos)

Medienfachmann:
Martin Kuhn, Gregory Tarkhounian (beide hörend)

Ausbilder:
Selmar Ehmann (hörend)

Lehrer:
Bernd Weeger (hörend)

Gebärdensprachdolmetscherin:
Sonja Lewandowsky (hörend)

Auszubildende:
Natilia Wroz, Florian Gunkel, Stefan Bley, Karabeke Ibrahim (alle gehörlos)

Nicht ohne Stolz spricht man in Husum, Leipzig, München, Neuwied, Nürnberg und Winnenden von diesem Großprojekt, von dem via Internet alle Menschen mit Hörschädigungen, Gebärdensprachdolmetscher, Ausbilder, Lehrer u.v.a. profitieren. Die Kosten werden von den sechs Häusern getragen, ohne weitere öffentliche Förderung dafür erhalten zu haben.

Beim Startschuss im Berufsbildungswerk der Paulinenpflege Winnenden freute sich Dr. Werner Stark von der Qualitätsgemeinschaft der Berufsbildungswerke über das große Interesse der vielen Besucher vor Ort.

Benjamin macht Frühaufsteher-Praktikum

Mehrfachbehinderter Paulinenpflege-Schüler sammelt Berufserfahrung bei der Bäckerei Maurer

Trotz des täglichen Frühaufstehens um kurz nach 5 Uhr steht Benjamin fit und begeistert an einer großen Maschine in der Produktionshalle der Bäckerei Maurer in Winnenden-Schelmenholz. Professionell, als habe er sein ganzes Leben nichts anderes gemacht, sorgt er dafür, dass auf die Rosenkuchen eine Schicht Aprikosenmarmelade kommt. Dabei ist der schwerhörige Benjamin erst seit wenigen Tagen als Praktikant in der Bäckerei und ansonsten in erster Linie Schüler der Werkstufe in der Heimsonderschule der Paulinenpflege Winnenden.

In dieser Schule für hörgeschädigte Jugendliche mit zusätzlichen Beeinträchtigungen im Lernen oder der Entwicklung wird Benjamin aus Köln seit gut drei Jahren auf die Lebens- und Arbeitswelt vorbereitet und auf einen möglichst individuell angepassten Arbeitsplatz in der freien Wirtschaft hingeführt. Dazu gehören neben dem projektorientierten Unterricht auch Praktika außerhalb der Mauern der Paulinenpflege.

Werkstufen-Abteilungsleiterin Eva Rustemeier und Klassenlehrerin Rosemarie Wehinger freuen sich, dass Benjamins Erprobungspraktikum im Bereich „Konditorei & Snack“ der Bäckerei Maurer bisher so positiv verläuft: „Es ist nicht immer ganz einfach, für unsere mehrfachbehinderten Schüler Firmen zu finden, die geeignete Praktika anbieten. Daher freuen wir uns sehr, dass die Bäckerei Maurer Benjamin unterstützt. Sein Berufswunsch ist nämlich Koch oder Bäcker. Nun kann er den richtigen Arbeitsalltag ausprobieren!“ Auch Benjamins einwöchiger Chef, Konditormeister Walter Kröhn, ist von seinem Schülerpraktikanten angetan: „Benjamin arbeitet zuverlässig und ist von 6 bis 12 Uhr motiviert dabei. Bisher hat er alle Herausforderungen, wie das hohe Tempo und die große Stückzahl an der Maschine, sehr gut gemeistert!“ Für ihn sind Praktikanten wie Benjamin keine Belastung, sondern eine Bereicherung in der Backstube.

Für Benjamin eröffnen sich durch das Praktikum eventuell ganz neue Perspektiven – nur so kann getestet werden, ob er auch außerhalb einer „Werkstatt für behinderte Menschen“ (WfbM) arbeiten kann. Die Werkstufe versucht damit, das gesetzlich verbriefte Recht auf Selbstbestimmung und Teilhabe am „normalen“ Leben soweit wie möglich auch umzusetzen. Dazu Eva Rustemeier: „Das Praktikum von Benjamin zeigt, dass von Schüler zu Schüler ganz individuell überlegt werden muss, wie seine weitere Berufskarriere aussehen kann. Mehrfachbehindert heißt nicht automatisch, dass die Werkstatt für behinderte Menschen das einzig Wahre ist“. Sollte sich Benjamin auch beim nachfolgenden Belastungspraktikum, das dann über mehrere Wochen geht, bewähren, könnte es gut sein, dass er in einem Nischenarbeitsplatz in einem Unternehmen auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt unterkommt. Auch dort würde er weiter unterstützt, dann vom Integrationsfachdienst, allerdings nur soviel wie nötig, denn auch das gehört zu möglichst viel Normalität im Alltag.


Wie es auch immer für Benjamin weitergeht – er ist jetzt schon sehr stolz auf sein Praktikum in der Backstube und weiß, dass sich Frühaufstehen lohnt.

Die Paulinenpflege ist natürlich weiterhin auf der Suche nach Firmen, die in verschiedensten Arbeitsbereichen Praktikumsplätze anbieten. Interessierte Firmen sind bei Eva Rustemeier jederzeit willkommen unter Tel. 07195/695-4420 oder per eMail: eva.rustemeier@paulinenpflege.de

Roboter macht hör- und sprachbehinderte Schüler fit für Ausbildung und Beruf

Landessstiftung Baden-Württemberg fördert Paulinenpflege-Schulprojekt „EDUBOT“

Wenn man die Metallwerkstatt im Berufsvorbereitungsjahr (BVJ) der Paulinenpflege Winnenden e.V. betritt, ist er nicht zu übersehen: In voller Pracht erstrahlt mitten im Raum ein ganz besonderer Roboter, der einige Zentimeter größer als die Lehrer der Heimsonderschule ist. Sein Name „EDUBOT“, sein Körper: Metall, sein Innenleben: Ein kompletter PC, seine Schöpfer: Hör- und sprachbehinderte Schüler der Paulinenpflege Winnenden.

Die Initialzündung für dieses außergewöhnliche Schülerprojekt war die Ausschreibung der Landesstiftung Baden-Württemberg „X2 – Fit für Ausbildung und Beruf“, bei der innovative Aktionen finanziell unterstützt werden, die das Selbstvertrauen, die Motivation und dadurch die Ausbildungsreife von BVJ-Schülern unterstützen. Schnell waren sich Technischer Lehrer Hartmut Schwald und Theorielehrer Thomas Geiger einig: „Endlich haben wir die Möglichkeit, die von uns selbst entwickelten Lernprogramme im Berufsfeld Metall in ansprechender Form zu präsentieren und mit den Fähigkeiten unserer behinderten Schüler zu repräsentieren. Da machen wir mit unserer Klasse mit!“ Gesagt, getan – es wurde gemeinsam mit acht Schülern ein Zeitplan erstellt, Fachbücher studiert, überlegt, skizziert und konstruiert; danach gesägt, geschnitten, gefeilt, geschweißt und das Grundgerüst des Roboters fertig gestellt.

Die Lehrer staunten nicht schlecht, wie motiviert die Schüler an die im normalen Schulalltag nicht üblichen Aufgaben und Herausforderungen rangingen. Hartmut Schwald begeistert: „Unsere Schüler waren teilweise nicht wieder zu erkennen. Sie haben über ihre Unterrichtszeit hinaus am Roboter gearbeitet, aus innerem Antrieb in ihrer Freizeit nach immer besseren Lösungen gesucht und sind so zu einem echten Team zusammen gewachsen.“ Für Thomas Geiger war auch die Verzahnung zwischen Theorie und Praxis sehr spannend: „Durch dieses Projekt bilden Theorie und Praxis noch mehr als bisher eine Einheit. Was wir im Unterricht z.B. in den Fächern Fachzeichnen oder in Mathe erarbeitet haben, wurde dann sofort in der Praxis am Roboter umgesetzt. Somit haben unsere Schüler mit eigenen Augen den Sinn des oft verschmähten Theorieunterrichts unmittelbar erfahren können“.

Und so ging es nach der Fertigstellung des Außenkörpers des Roboters an die Innereien – ein passender PC musste gefunden und bestellt werden. Auch hier waren die Schüler äußerst engagiert und haben die einzelnen Computer-Komponenten im Internet und Katalogen zusammengesucht, Preise und Rabattkonditionen verglichen und schließlich vom Fachhändler nach ihren Vorstellungen zusammen bauen lassen. Inzwischen ist alles von Kopf bis Fuß installiert und verstaut – der Roboter lebt und die Schüler sind mehr als stolz!

Die Kosten in Höhe von 2500.- Euro wurden von der Landesstiftung Baden-Württemberg vollständig übernommen, da der EDUBOT von der Pädagogischen Hochschule Ludwigsburg aus für förderungswürdig befunden wurde – die Voraussetzungen für „X2 – Fit für Ausbildung und Beruf“ waren nach Ansicht der Juroren voll und ganz erfüllt. Dazu BVJ-Abteilungsleiter Hans-Christoph Beutter: „Dank der großzügigen finanziellen Unterstützung der Landesstiftung hatten wir die Möglichkeit ein größeres Projekt unter nicht schulüblichen Bedingungen durch zu führen, und so unseren Schülern die Notwendigkeit des Vorhandenseins der von Handwerk und Industrie permanent geforderten Tugenden wie Teamfähigkeit, Fach- und Sachkompetenz anschaulich vermittelt werden konnte.“

Süddeutsche Direktorenkonferenz im Berufsbildungswerk der Paulinenpflege Winnenden

Vom 13. – 15. 11. 2005 trafen sich die Schulleiter und Schulleiterinnen der süddeutschen Hörgeschädigtenschulen zu ihrer jährlichen Arbeitstagung im Berufsbildungswerk der Paulinenpflege Winnenden e.V. Sie hatten ein sehr enges und interessantes Programm zu dem Thema "Zukunft von Arbeit für Hörgeschädigte". Ungefähr 40 Personen nahmen an dieser Konferenz teil.

Auf dem Programm standen folgende Inhalte:

  • Zukunft von Arbeit – Visionen und Tendenzen“
    Welf Schröter - Forum Soziale Technikgestaltung beim DGB
    Landesbezirk Baden-Württemberg
    Download Vortrag als PDF hier!
  • Berufliche Rehabilitation – Perspektiven
    Dieter Starke– Geschäftsführer operativer Bereich
    Agentur für Arbeit, Waiblingen
  • Konsequenzen für die berufliche Ausbildung Hörgeschädigter
    Rainer Hilt – Ausbildungsleiter Berufsbildungswerk Winnenden
    Download Vortrag als PDF hier!
  • Lebensläufe’ – Erfahrungsberichte von Hörgeschädigten in der Arbeitswelt
    Fanny Schurzmann – Firma Agilent, BöblingenJasmine Garau – Firma Daimler – Chrysler, Rastatt
  • Ausbildung (auch von Hörgeschädigten) bei der Firma Audi Neckarsulm in Kooperation mit der Sonderberufsschule am BBW Winnenden
    Hans-Peter Faber - Leiter des Bildungswesens, Audi AG, Neckarsulm und Michael Blenk – Schwerbehindertenvertrauensmann, Audi AG, Neckarsulm
  • Wohnortnahe Rehabilitation und berufsschulische Kooperation durch das
    Berufsbildungswerk Winnenden (BIBS)

    Günther Schmid - Schulische Kooperation, BBW Winnenden und
    Matthias Dettenberg - Wohnortnahe Rehabilitation, BBW Winnenden
    Download Vortrag als PDF hier oder PowerPoint hier!
    Mehr zu BIBS hier!

ACHTUNG! DIE NÄCHSTE SÜDDEUTSCHE DIREKTORENKONFERENZ FINDET IN AUGSBURG STATT!!!

Hier noch ein Link auf ein Gerichtsurteil des Bundesverwaltungsgerichtes

Urteil nach dem der Träger der Sozialhilfe die Kosten eines Integrationshelfer für ein körperlich und "geistig" behindertes Kind tragen muss, wenn nur so der Besuch einer Regelschule möglich ist. Dabei ist es unerheblich, ob diese Kosten nicht anfallen würden, wenn das Kind eine Sonderschule besuchen würde. Der Sozialhilfeträger ist an die Entscheidung der Schulbehörde gebunden.

http://www.forsea.de/tipps/Urteile/064.shtml

Az.:BVerwG 5 C 20.04

(Tipp: Aktenzeichen in Suchmaschine Google eingeben – Leerzeichen beachten)


Der Sonne nachfahren – mit einer Photovoltaikanlage

Fachverband Elektro- und Informationstechnik spendet „Zukunftstechnologie“ für Ausbildung behinderter Jugendlicher

Im Berufsbildungswerk der Paulinenpflege Winnenden ist am 18.11.04 ein „Sonnenfolger“ vorgestellt worden. Das elektronisch gesteuerte Gerät erlaubt es, der Sonne nachzu-fahren - ganz ohne Urlaub. Ziel ist es nämlich, ein Solarpaneel ständig so auf den Sonnenstand auszurichten, dass es optimal Strom erzeugt. „Der Fotovoltaikmarkt boomt“, erklärte Jürgen Schwickert. Der Landesinnungsmeister des Fachverbands Elektro- und Informationstechnik Baden-Württemberg und dessen Hauptgeschäftsführer, Andreas Bek, nahmen die Präsentation des Projektergebnisses zum Anlass, eine 2500-Euro-Spende ihrer Organisation dem Berufsbildungswerk der Paulinenpflege Winnenden zu überreichen. Das Gerät wird zur Ausbildung hörgeschädigter Elektroniker eingesetzt.

Dass Solarstrom zurzeit „in“ ist, liegt in erster Linie daran, dass die Erzeugung von Elektrizität durch Sonnenkraft sich lohnt. Entsprechende Gesetze der Bundesregierung regeln die auskömmliche Vergütung für jeden, der selbst erzeugten Strom ins allgemeine Netz einspeist. Jürgen Schwickert zitierte den Energieversorger EnBW, nach dessen Angaben der-zeit wesentlich mehr Anträge auf Rückspeisung als solche auf Neuanschluss zu bearbeiten sind. Der Landesinnungsmeister berichtete von Fotovoltaikanlagen mit einer Leistung von bis zu 3 Megawatt, mit denen zum Beispiel Landwirte im Allgäu sich ein zweites finanzielles Standbein schafften. Jürgen Schwickert erzählte auch von Berechnungen, wonach bei Ausrüstungen aller in Optimalposition ausgerichteten Dachflächen mit Fotovoltaik bereits 18 Minuten Sonneneinstrahlung pro Tag ausreichen würden, um den Stromverbrauch zumindest aller deutschen Privathaushalte abzudecken.

Durch die Anmietung großer Dachflächen nicht nur in der Landwirtschaft, sondern auch auf Industriebauten in Gewerbegebieten beteiligten sich Privatleute an der „Stromproduktion in großem Stil“. Der Fachmann sieht unter diesen Vorraussetzungen auch Auswirkungen auf die Kosten: „Die Technik wird in der nächsten Zeit auch noch preiswerter werden….. In ein paar Jahren werden wir über Rückvergütung gar nicht mehr reden müssen.“ Der „Sonnenfolger“ könnte, erst einmal zur Serienreife gelangt, die „Solarernte“ wesentlich verbessern. Denn anders als die starr in eine Himmelsrichtung weisenden Paneele werden dann die Auffangflächen sich den ganzen Tag über gleichmäßig und automatisch gesteuert stets nach der mächtigsten Energiequelle unseres Universums ausrichten.

Der bei der Paulinenpflege von Schülerinnen und Schülern des Berufsbildungswerkes in Projektarbeit entworfene, konstruierte und gebaute „Sonnenfolger“ ist noch nicht ganz so weit. Mangels größerer Kollektorelemente montierten die Schüler notgedrungen ein wesentlich kleineres, von der Schule selbst zur Verfügung gestelltes. In dieser Version ist das Gerät noch nicht in der Lage, genügend Sonnenstrom zu „tanken“, um den Motor für die Nachführung des Kollektors solar zu betreiben. Zur Demonstration wurde die Versuchsanordnung deshalb mit „normalem“ Netzstrom aus der Steckdose gespeist.

Die Leuchtkraft der Sonne simulieren zu wollen, wäre ein ziemlich unsinniges Unterfangen. Ein gehörloser Schüler, der das Ganze erklärt, behalf sich mit zwei starken Taschen-lampen, um die Funktionen des „Sonnenfolgers“ buchstäblich einsichtig zu machen.
Tatsächlich reagierten die oberhalb des Fotovoltaikelements montieren Sensoren und führten das Paneel- motorgesteuert und leicht ruckelnd- im Halbkreis von angenommener Himmelsrichtung Ost nach West. Die Umstehenden quittieren die Vorführung mit Beifall.
Der Projektleiter war´s zufrieden: „Zumindest hat´s funktioniert.“ Das Vorhaben, gemeinsam mit der Berufsschule und unter Mitwirkung auch externer Firmen durchführt, erfüllt Aufträge im Lehrplan. An den Verkauf des „Sonnenfolgers“ ist nicht gedacht.

„Wir freuen uns, ein innovatives Projekt der Zukunftstechnologie unterstützen zu können und damit einen Beitrag zu leisten, dass diese umweltfreundliche Technologie sich durchsetzen kann“, erklärte Landesinnungsmeister Jürgen Schwickert zur überreichten Summe.
Mit zur Spende aus Anlass des 50- jährigen Bestehens des Fachverbandes gehört auch ein „E-CHECK“ der Ausbildungsgeräte durch einen Elektro-Fachbetrieb. Damit wolle man „die künftigen Elektroniker schon in einem früheren Stadium mit dieser unentbehrlichen Prüfung der Gerätesicherheit bekannt machen“, erläuterte Jürgen Schwickert.

Der Inhalt nicht die Technik steht im Vordergrund

Lernprogramm Holz II der Paulinenpflege Winnenden e.V. erhält Comenius 2004

Comenius Siegel 2004Schon seit einigen Jahren unterstützt die Paulinenpflege Winnenden e.V. mit Ihren CD-ROM-Lernprogrammen Jugendliche bei Ihrer Ausbildung z.B. zum Schreiner oder Tischler. Dass dieses so genannte „E-Learining“ gerade bei benachteiligten Azubis, zu besseren Prüfungsergebnissen führt, hat sich inzwischen nicht nur in Deutschland herumgesprochen – die Bestellungen für die CD-ROMs kommen sogar aus Österreich und der Schweiz.

Jetzt hat das Lernprogramm Holz II mit Autorensystem in Berlin die Comenius-Auszeichnung 2004 der Gesellschaft für Pädagogik und Information (GPI) erhalten. Diese Auszeichnung ist der älteste europäische Bildungsmedienpreis für didaktisch herausragende Multimediaprodukte wie CD-ROM, DVD und Bildungs-Internet. Kein Wunder, dass Projektleiterin Beate Löffler stolz darauf ist: „Wir freuen uns sehr, dass die jahrelange Bemühungen um unser virtuelles Lernprogramm inklusive Begriffe- und Prüfungsfragentrainer durch den Comenius 2004 eine so große Anerkennung be-kommt“.

Die Sieger des Medienwettbewerbs werden nach didaktisch und wissenschaftlich fundierter Begut-achtung in einem herstellerneutralen Bewertungsverfahren ermittelt. Besonderen Wert legt der Vorsitzende der GPI, Prof. Dr. Dr. Gerhard E. Ortner darauf, dass bei den Comenius-Prämierungen „der Inhalt und nicht die Technik im Vordergrund steht“. Das Holz-Lernprogramm der Paulinenpflege Winnenden e.V. musste sich gegen einige Konkurrenten durchsetzen – die Zahl der Einreichungen zum Comenius-Wettbewerb hat sich gegenüber dem Start der Prämierung im Jahr 1995 vervielfacht und über Europa ausgedehnt.

© 2004 | Paulinenpflege Winnenden e.V. | Seite drucken