BIBS Fallbeispiel 2:Für ihre starke Schwerhörigkeit mit einem Grad der Behinderung von 100 hat Carolin G. einen ungewöhnlichen Ausbildungsberuf: Sie lernt Kauffrau für Bürokommunikation. In ihrem Betrieb ist sie eine von vier Azubis, von denen zwei hörend sind. Telefonieren kann sie mit ihrer Beeinträchtigung nicht, aber sie sieht sehr gut vom Mund ab. In der Zwischenprüfung wünschte sie sich die Unterstützung eines Gebärdensprachdolmetschers; der Einsatz hat sich gelohnt, sie machte die beste Prüfung der vier "Bükos". Ihre Fachberaterin macht regelmäßig Besuche im Betrieb. Da wird dann gemeinsam mit der Ausbilderin festgehalten, was gerade gut läuft und wo es noch Verbesserungsbedarf gibt – und natürlich wie die Verbesserungsvorschläge umgesetzt werden können. Das klappt so gut, dass Carolin nach Beendigung ihrer Ausbildung voraussichtlich übernommen wird. Erst einmal befristet für ein Jahr und dann wird man weiter sehen… |
"Meine Anstrengung hat sich wirklich gelohnt. Jetzt habe ich einen guten Ausbildungsberuf und bekomme sogar einen Arbeitsplatz. Gut, dass ich bei meiner Ausbildung unterstützt werde." |