| Aktuelles aus der BFS |
Jetzt für die Berufsfachschule für das neue Schuljahr anmelden! Hier können Sie für das neue Schuljahr das Anmeldeformular downloaden, ausdrucken und dann ausfüllen! |
In den Sommerferien durften wir unser neues Schulgebäude beziehen und seit unserer Einweihungsfeier am 29.09.2011 haben wir auch einen neuen Schulnamen! Sie erreichen uns ab sofort:
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Girl´s Day unter dem Motto „Schönheit und Mode“ Am Girl`s Day der Klasse I H ließen wir uns neben Wellness und dem Thema Mode auch von einer Typ- und Stilberaterin perfekt stylen. Ein Photoshooting rundete den Tag wunderbar ab. Es hat uns allen viel Spaß gemacht.
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Fahrt zur „Experimenta“ Die Klasse I H fuhr nach einem gemeinsamen Frühstück mit dem Zug nach Heilbronn zur „Experimenta“. Wir besuchten dort die interessante Ausstellung und lernten uns dabei auch näher kennen.
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Besuch des Schullandheims in Dresden vom 20.03.-25.03.2011 Wir – das sind die Klasse IE, die Klasse IH1, die Klasse IH2 und die Klasse IM der Berufsfachschule – durften dieses Schuljahr mit unseren Klassenlehrerinnen und Klassenlehrern nach Dresden ins Schullandheim fahren. Deshalb machten wir uns am Sonntag, den 20.03.2011, mit dem Zug auf den Weg. Bis auf das immer wiederkehrende „Kioskmobil“ war die Zugfahrt ziemlich langweilig und anstrengend. Abends kamen wir dann völlig erschöpft, aber neugierig beim Ferien- und Freizeithaus „Alte Schule Gohlis“ der Lebenshilfe Dresden e.V. an. Dort hatten wir die ganze Woche über Frühstück und Abendessen inklusive. Die meisten Schülerinnen und Schüler waren sehr zufrieden mit unserer Unterkunft, weil wir das ganze Haus für uns alleine hatten und die Zimmer groß und schön waren. Manche hatten sogar ihr eigenes Badezimmer. Außerdem haben wir uns während dieser Woche alle sehr gut verstanden. Hier nun ein kleiner Einblick in unser kunterbuntes Programm:
Zusätzlich zu diesen Angeboten hatten wir auch immer wieder Zeit in Dresden shoppen zu gehen oder uns einfach ein bisschen vom anstrengenden Schulalltag zu erholen. Und am Freitag hieß es dann leider auch schon wieder Abschied nehmen vom schönen Dresden.
(Bericht: Klasse IE mit Frau Laux) |
Projekt Dampfmaschine in der Berufsfachschule
Die Schüler der Berufsfachschule Metalltechnik hatten im Rahmen des Kleinprojekts „Dampfmaschine“ einen neuen Kessel für unsere Dampfmaschine gebaut. Dafür mussten allerdings alle Anschlüsse, Leitungen und Befestigungen erneuert werden. Die Aufgaben wurden im Team aufgeteilt und so machte Kevin Kronberger sich an den Bau des Kessels.
Am Rollenbock wurde aus 3mm dickem Messingblech ein Zylinder mit ca. 140mm Durchmesser gebogen. Der Boden und Deckel wurde aus gleich dicken Messingblechen zu Ronden gedreht und anschließend hart zusammengelötet. Emanuele Di Pasquale fertigte sämtliche Anschlussteile für den Kessel an, die ebenfalls hartgelötet wurden. Mit zwei Aluminiumblechen hatte er den Brennraum verkleidet. Richard Gädicke hat sich an die Booster-Rohre an der Unterseite des Kessels gemacht. Sie dienen zum schnelleren Aufheizen des Kessels. Aus Aluminiumprofil wurden die Auflagen für den Kessel gefertigt. Regina Bayer hat aus Messingblech die eigentlichen Halterungen für den Kessel gebogen und gebohrt. Auch diese Teile wurden an den Kessel hart gelötet. Christian Esser hat aus Kupferrohr den Anschluss für den Kolbenmotor gebogen. Die Aufgabe hat allen großen Spaß gemacht und war abwechslungsreich. Durch die gute Mitarbeit wurde der Notenschnitt deutlich nach oben korrigiert. |
Projektwoche der II M: Industrialisierung und Dampfmaschine Vom 23.05. - 27.05.2011 hatten wir, die Klasse II M, Projektwoche zum Thema „Industrialisierung und Dampfmaschine.“
Am Dienstag, 24.05.2011, waren wir sogar im Technikmuseum in Mannheim. Der Ausflug hat uns Spaß gemacht. Und in Deutsch und Geschichte haben wir alles über die gesellschaftliche Seite der Industrialisierung durchgenommen. In der Werkstatt haben wir eine Dampfmaschine erneuert. Das Ziel dieser Projektwoche war, dass wir am Ende vor den anderen IIer Klassen einen zweistündigen Vortrag über das Thema halten. Für diese Geschichtsstunden haben wir ein Plakat gestaltet, Folien gemacht, ein Dampfmaschinenmodell vorgeführt, uns ein Rollenspiel und ein Quiz ausgedacht. Wir fanden diese Woche sehr interessant. |
Muffins, Quiche Lorraine und vieles mehr...
Die Schülerinnen der Klasse IIH2 bewirteten am 16. Februar 2011 von 18.00 – 21.00 Uhr im Rahmen eines Projektes im Fach BPK beim Elternabend des Berufskollegs Gebärdensprache die Eltern und Lehrer mit selbstgebackenen Muffins und anderen süßen und salzigen Leckereien. Besonders beliebt waren die Quiche Lorraine. |
Projekt: Vegetarisches Restaurant Dieses umfassende Projekt erstreckte sich über 5 Wochen. Die Schüler hatten die Aufgabe, ein Restaurant zu eröffnen, es zu gestalten (Tischdekoration, Speisekarten, Einladungskarten, eine Kalkulation usw.) und eine fließende Bewirtung zu leisten.
Um in der Praxis bewertet werden zu können, durften sich die Schüler 3
Gäste dazu einladen. Diese wurden nach aller Regel der Kunst mit einem
vegetarischen Menü verwöhnt. Die Schüler und Schülerinnen bestritten dieses
Projekt mit großem Engagement. |
Leckeres Bioland-Brot-Backen Am Dienstag, den 8. Februar 2011, war die Klasse IIH 2 mit Frau Häring auf dem Paulinenhof zum Holzofenbrot backen. Wir feuerten den Holzofen an. Während dieser auf die Temperatur kam, kamen wir auch ins Schwitzen beim Teig kneten. Als der Ofen seine gewünschte Temperatur erreicht hatte, der Teig gegangen und die Leibe geformt waren, schoben wir diese in die Röhre.
Nach ca. 30 Minuten konnten wir herrlich duftendes, knuspriges Dinkelholzofenbauernbrot aus dem Ofen holen. Es wurde sofort heiß verkostet. Es war soooo lecker.
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Projekt: "Kaffee und Kuchenverkauf auf Englisch" Wir verkaufen Kaffee und Kuchen auf Englisch. Die Klasse 2 H2 der BFS hat am 21. Dezember 2010 selbstgebacken Kuchen zum Verkauf angeboten. Es durfte dabei nur Englisch geredet werden.
Um das ganze authentischer zu machen, mussten selbstgebastelte Englische
Pfund als Zahlungsmittel eingetauscht werden. Dabei mangelte es unseren
Schülerinnen nicht an Selbstbewusstsein – sie versahen die Münzen mit
ihren eigenen Konterfeis. |
| Großprojekt 2010 der Klasse 3M Berufsfachschule der Paulinenpflege Winnenden Die 3-er Metallklasse der Berufsfachschule hat in ihrem diesjährigen Großprojekt ein 3D-Labyrinth vollständig aus Metall hergestellt. Die Schüler auf dem Gruppenbild sind von links nach rechts: David Dietrich, Wassim Abou-Chehab, Axel Dolderer, Felix Langeneckert, Werkstattlehrer Jürgen Weiß, Peter Zdrojewski, Yasar Yildirim.
Vorbild war das als Geschicklichkeitsspiel bekannte Labyrinth, das aus Holz besteht. Die Planung und Konstruktion war jedoch gänzlich frei entstanden und somit entwickelte sich auch eine ganz neue Auslegung der Spielfläche.
Die Größe des Spiels wurde nur durch die Maschinengröße und durch entsprechende
Werkstückabmessungen bestimmt. Alles andere wurde von den Schülern an
7 Werkstatttagen entwickelt, skizziert und gefertigt. In erfreulicher
Eigendynamik und mit hoher Motivation entstand so nach und nach ein interessantes
Spielobjekt, das so auch nach Fertigstellung noch gerne zum Einsatz kommen
wird. Interessant war dabei, wie die Zusammenarbeit im Team Voraussetzung
für ein erfolgreiches Gelingen des Projekts war und die einzelnen Aufgabenstellungen
am Ende zu einem Ganzen zusammengeführt werden konnten. |
| Reinigungsroboter (Pauli) als Großprojekt 2011
der Klasse III E Die Idee war, ein Fahrzeug zu konstruieren, welches gänzlich ohne CO2 – Ausstoß betrieben werden kann. Das Fahrzeug wurde mit zwei autarken Antriebsquellen entwickelt. Die erste Antriebsquelle stellt eine Brennstoffquelle dar. Die zweite Antriebsquelle besteht aus einen Elektromotor mit Akku. Beide Antriebe werden umweltfreundlich mittels Photovoltaik gespeist.
Um dieses Projekt zu bewerkstelligen mussten sehr viele Probleme gelöst
werden. Zur Veranschaulichung wurde dieses Fahrzeug als Modell in Form
eines Reinigungsroboters entwickelt, welcher selbständig Bereiche eines
Raums reinigt. (Umfährt Hindernisse) |
Projekt „Gemüse und Obst“ Um unserem Projekt Obst und Gemüseverarbeitung eine praktische Basis zu geben, haben wir ein Mehrgänge-Menü zubereitet. Zur Verkostung haben wir ausgewählte Gäste eingeladen.
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| Exkursion nach Stuttgart Am 19.10.2010 machten alle IIer-Klassen der BFS gemeinsam mit Frau Schmitt und Frau Laux eine Exkursion nach Stuttgart. Im Rahmen des Faches Geschichte mit Gemeinschaftskunde sollte sich an diesem Vormittag alles um das aktuell heiß diskutierte Projekt Stuttgart 21 drehen. Mit dem Zug in Stuttgart angekommen, besichtigten wir zunächst die Ausstellungen im Bahnhofsturm. Dort bekamen wir zahlreiche, jedoch teilweise auch langweilige Informationen über die geplanten Zugstrecken, Fahrzeitverkürzungen und Baumaßnahmen in Stuttgart, wie zum Beispiel die Erweiterung des Rosensteinparks und die Nutzung des Europaviertels. Auf einer Ebene gab es eine Art Kinofilm, in dem insbesondere erklärt wurde, wie sich durch das Projekt die Anbindung an ganz Europa verbessern würde. Auch ein großes, bewegliches Modell vom zukünftigen, unterirdischen Bahnhof war zu besichtigen. Vom Dach des Bahnhofturmes aus konnten wir besonders gut sehen, was bisher schon umgesetzt worden war. Der Nordflügel des Hauptbahnhofes und auch einige Bäume waren zu diesem Zeitpunkt schon verschwunden. Eine für uns ganz besonders wichtige Erkenntnis der Turmbesichtigung war, dass die Aufkleber für Stuttgart 21 kostenlos erhältlich sind, wohingegen die Aufkleber gegen Stuttgart 21 etwa 20 Cent kosten. Darunter hatten in den folgenden Tagen einige unserer Mitschüler/innen, Lehrer/innen und auch Einrichtungsgegenstände der BFS zu leiden.
Danach wollten wir uns nun aber auch ein Bild über die Meinungen der Projektgegner machen, was sich als sehr unterhaltsam erwies. Hierzu besichtigten wir zunächst die zahlreichen Plakate am Bauzaun und daran anschließend machten wir uns auf den Weg in den Mittleren Schlossgarten. An fast allen Bäumen hingen kleinere Plakate, auf denen die Parkschützer ihre Meinungen kundtaten. Insbesondere wurde dabei die starke Kritik an den Politikern sichtbar. Bei den Projektgegnern herrscht große Sorge um die Demokratie in Deutschland. Dies machte auch ein kleiner Friedhof sichtbar, auf dem die Demokratie sozusagen begraben wurde. Ganz besonders interessant war ein spontanes Interview mit einem Parkschützer. Er erklärte uns seine Sichtweise der Dinge und berichtete auch etwas über die Robin Woods, die ihre Zelte in den Bäumen aufgeschlagen hatten. Bis heute beschäftigt uns nun noch die Frage, was die Robin Woods wohl machen, wenn sie auf die Toilette müssen. Insgesamt betrachtet haben wir durch diese Exkursion und auch durch die weitere Thematisierung im Unterricht sehr unterschiedliche Meinungen zu Stuttgart 21 entwickelt. Wir betrachten sowohl das Handeln der Politiker und anderer Befürworter als auch das Handeln und Denken einiger Projektgegner weiterhin sehr kritisch. Bleibt also abzuwarten, was die Zukunft alles bringt!? (Bericht: Klasse IIM mit Frau Laux) |
| Kunstprojekt 2010 Vom 27. September bis 1. Oktober 2010 durften auch in diesem Jahr einige Schülerinnen und Schüler der Berufsfachschule eine Woche im ZFP Winnenden verbringen und das ganz freiwillig: Jedes Jahr treffen sich dort Schüler aus den weiterführenden Schulen von Winnenden und Patienten des ZFP Winnenden, um eine Woche lang gemeinsam Kunstwerke zu erstellen. Am letzten Tag wird diese Arbeit dann der Öffentlichkeit in einer Vernissage vorgestellt.
Die kunstinteressierten Schülerinnen und Schüler konnten dieses Jahr
auswählen zwischen Steinbildhauerei, Figuren nach Niki de Saint Phalle,
Papierschöpfen und noch anderen künstlerischen Aktivitäten. Fleißig arbeiteten
sie an ihren Kunstwerken, die zum Teil weiterhin in den Fluren der Berufsfachschule
ausgestellt werden. |
Abschlussfahrt Nach bestandener Prüfung haben die Schüler und Schülerinnen entschlossen eine Abschlussfahrt an den Brombachsee zu machen. Schwupp die Wupp wurden Koffer, Kanu und Zelte gepackt und los ging’s. Die Last der letzten Wochen fiel von uns ab und wir konnten unbeschwert feiern.
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Projekt: "Marionettenspiel" Im Frühjahr haben wir ein fächerübergreifendes Projekt zum Thema „Spiel“ gemacht. Es ging dabei nicht nur um das Gestalten der Marionetten, sondern auch um das Entwickeln eines Stückes, das dann in Urbach im Kinderschüle zur Aufführung kam. Trotz des großen Aufwandes an Arbeit und Zeit hatten die Schüler und Schülerinnen besonders bei der Aufführung sehr viel Spaß und die Kindergartenkinder waren hin und weg!
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Gruselig schön - Musicalbesuch „Tanz der Vampire“
Einen spannenden Abend verbrachten die Schüler und Schülerinnen unserer
2. Klassen am 20. Oktober 2010 im Musical „Tanz der Vampire“ in Stuttgart.
Dank ausreichend mitgeführter Knoblauchmengen kamen alle wieder gesund
und wohlbehalten nach Winnenden zurück. |
| Steckdosenkanal – Projekt der Klasse IIE
Die Klasse IIE hat als Projekt zusammen mit ihrem Lehrer Herr Adler einen Steckdosenkanal im Maurergebäude (Berufskolleg) durchgeführt, da es immer Probleme gab, dass zu wenig Steckdosen vorhanden waren und die BK-Klassen Verlängerungskabel legen mussten.
Als Praxisprojekt wurden an drei Seiten des Raumes Kanäle angeschraubt
und mit 18 Steckdosen versehen. Dieses Projekt wurde als fiktive Elektrofirma
ausgeführt. Die Arbeiten wurden mit sehr viel Eifer und Motivation bewerkstelligt.
Mit viel Spaß und ganz wenig Schwierigkeiten wurde das Projekt im September
erfolgreich beendet. |
Unser Theaterstück Rumpelstilzchen Im Beruflichen Vertiefungsfach beschäftigte sich die Klasse IH1 mit Märchen und ihrer Bedeutung für die Entwicklung von Kindern. Dabei wurde gemeinsam ein Theaterstück zum Märchen vom Rumpelstilzchen entwickelt. Hier ein paar Bilder und Infos zum Theaterstück (einfach auf ein Bild klicken): |
Bäckereibesichtigung bei Firma Maurer Am 30.06.2010, Klassen: 1H1 und 3H |
Paulinenpflege-Schüler bereichern Waldkindergarten
Ihre Tätigkeit im Wald bei Kottweil ist Teil des Sozialprojektes, das alle Schülerinnen und Schüler der Berufsfachschule absolvieren. „Die Kinder des Waldkindergartens waren auch schon da und haben unsere Arbeit begutachtet“, berichtet Hartmut Schwald (54), Lehrer an der Berufsfachschule. „Und die Kinder waren sehr zufrieden mit dem, was wir für sie bauen“, ergänzt sein Kollege Jürgen Weiß (51). Die Berufsfachschule der Paulinenpflege ist für Schülerinnen und Schüler mit Sprachbehinderung und mit eingeschränktem Hörvermögen ausgerichtet. Die Schüler können hier die Mittlerer Reife erwerben und gleichzeitig sich in einer der Fachrichtungen Hauswirtschaft, Metall oder Elektrotechnik auf eine Berufsausbildung vorbereiten. |
Mit großer Begeisterung entwickelten sie ein äußerst
professionelles Vorgehen. Die gestellten Anforderungen wurden während
der Umsetzung des Projektes bei weitem übertroffen. Auch die zwingend
einzuhaltenden Sicherheitsvorgaben wurden zusätzlich um eine Warnblinkanlage
für Hörgeschädigte erweitert. Neue Bereiche, die im Unterricht
noch nicht behandelt worden waren, mussten selbständig erarbeitet
werden. Dieses Großprojekt ist als optimale Vorbereitung auf das weitere
Arbeitsleben zu werten und hatte, trotz aller Schwierigkeiten, einen sehr
hohen Spaßfaktor. |
AG „Na, hör mal! Wir entführen Hörende in unsere Welt“ Insgesamt zwölf hörgeschädigte Schülerinnen und Schüler aus verschiedenen Klassen der Berufsfachschule hatten Lust und so kamen sie einmal wöchentlich zu der AG „Na, hör mal! Wir entführen Hörende in unsere Welt“ unter der Leitung von Frau Laux zusammen. Sie tauschten sich angeregt über ihr Leben mit Hörschädigung aus und entdeckten dabei viele Gemeinsamkeiten. Sie sammelten und ergründeten Kommunikationsprobleme zwischen hörenden und hörgeschädigten Menschen, um im Anschluss daran geeignete Kommunikationsstrategien zu entwickeln und zu erproben. Schließlich bekamen die Schülerinnen und Schüler im Rahmen einer Weiterbildungsreihe für Lehrkräfte an beruflichen Schulen die Möglichkeit, einem hörenden Publikum einen Einblick in ihr Leben mit Hörschädigung und Tipps im Umgang mit hörgeschädigten Menschen zu geben. Hierzu hatten sie zuvor sehr anschauliche Rollenspiele einstudiert, die sowohl ihnen selbst als auch dem Publikum viel Freude bereiteten. Einen weiteren Höhepunkt stellte das Treffen mit hörenden Schülerinnen und Schülern des Berufskollegs Gebärdensprache und der AG „Aspergers & Friends“ dar. Neben einem gemütlichen Kennenlernen und Beisammensein mit Essen, Trinken und Spielen stand auch hier die Interaktion und Kommunikation zwischen hörenden und hörgeschädigten Menschen im Mittelpunkt. Die Schülerinnen und Schüler hatten bei diesem Treffen so viel Spaß, dass einige von ihnen beschlossen, sich auch im zweiten Schulhalbjahr in ihrer Freizeit regelmäßig zu einem Gebärdenstammtisch zusammenzufinden, um weiter daran zu arbeiten, Hemmungen und Ängste in der Kommunikation abzubauen und Kompetenzen zu stärken.
Geht es dir manchmal auch so? Du sitzt mit einer Freundin im Café und kannst den Kellner kaum verstehen, weil die Musik so laut ist und er so leise spricht. Du bist auf einer Party mit deinen Freunden und alle reden wild durcheinander, aber dir brummt der Kopf. Du willst dir eine coole Hose kaufen, aber der Verkäufer im Geschäft spricht immer nur mit deiner hörenden Mutter, anstatt mit dir selbst über deine Wünsche zu sprechen. Hörende können sich oft gar nicht vorstellen, wie es ist, nicht gut hören zu können. Denn viele von ihnen wissen überhaupt nichts über Schwerhörigkeit und Gehörlosigkeit. Das soll sich ändern. Denn in der AG sollst du die Möglichkeit bekommen, Hörenden einen Einblick in dein Leben mit Hörschädigung zu geben. Hast du Lust an der AG teilzunehmen? |
| Spatenstich für das neue Schulgebäude
der Paulinenpflege „Graben sie bitte nicht so tief“, ermahnte Hauptgeschäftsführer Thomas Weinmann scherzhaft alle diejenigen, die mit einem Spaten in der Hand auf der Wiese unterhalb des Berufsbildungswerkes der Paulinenpflege bereit standen. Denn: „Unter dieser Wiese laufen die Fernwärmeleitungen durch“. Tatsächlich aber ist der Standort für die geplante Heimsonderschule an der Forststraße unterhalb des Internates des Berufsbildungswerkes optimal gewählt. In diesem Neubau werden die jetzt noch getrennten Schulabteilungen der Paulinenpflege in einem Areal vereinigt werden. Mit dem Spatenstich am Donnerstagvormittag startet offiziell der Bau des neuen Schulhauses. In eineinhalb Jahren soll das Gebäude mit Schulräumen und Werkstätten mit ingesamt 5000 Quadratmetern Nutzfläche vollendet sein.
Vor allem Jugendliche mit eingeschränktem Hör- und Sprachvermögen besuchen die Schulen der Paulinenpflege. Die Schulabteilungen der Paulinenpflege liegen bis jetzt auseinander gerissen einerseits im Stadtbereich Ringstraße sowie andererseits auf dem Gelände am Schelmenholz. Das Schulgebäude für das „Berufsvorbereitende Jahr“ (BVJ) nahe der Ringstraße entspricht von seiner Bausubstanz weder den Anforderungen für den Schulbetrieb noch den feuerpolizeilichen Vorschriften. Die Berufsfachschule (BFS) am Schelmenholz wiederum ist teilweise sogar im „Containerdorf“ untergebracht. In den „Container-Schulräumen“ gäbe es, so Thomas Weinmann, „alles, was für ein Provisorium typisch ist, nämlich eine schlechte Belüftung, eine schlechte Akustik und eine schlechte Heizung“. Mit einem Architektenwettbewerb wurden Ideen für ein neues, gemeinsames Schulgebäude gesucht. Das Entscheidungsgremium wählte aus den 24 anonym eingereichten Entwürfen einstimmig den Plan des Architekturbüros Marohn. „Wir haben die Topographie ausgenutzt“, so Architekt Gustav Marohn in seiner Ansprache vor dem Spatenstich, „mit dem Rückbau der Forststraße wird eine fußgängerfreundliche Fläche zwischen dem neuen Schulgebäude und der Mensa entstehen. Die Zufahrt zu den Werkstätten auf der anderen Seite des Gebäudes wird vom neuen Kreisverkehr aus erfolgen.“ Oberbürgermeister Bernhard Fritz versprach, dass bis zur Fertigstellung des Gebäudes im September 2011 auch die neue Straßen vollendet sein werde. Etwa 21.000 Kubikmeter umbauter Raum wird das neue Gebäude umfassen.
Von der Bausumme in Höhe von 10,8 Millionen Euro wird das Kultusministerium
etwa 3,8 Millionen übernehmen. Dazu Thomas Weinmann: „7 Millionen
muss die Paulinenpflege selbst aufbringen, und dafür sind wir natürlich
auch auf Spenden angewiesen.“ Dieses Geld sei sehr sinnvoll verwendet,
betonte die Direktorin der Heimsonderschule Beate Löffler. Das geplante
Schulhaus sei ein „zukunftsorientiertes Gebäude“. Sehr
erfreulich sei vor allem, so die Direktorin, „dass die Paulinenpflege
in Bildung investiert.“ |
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